Unsere stolz: unsere geschichte

Wer die Trauben zum richtigen Reifezeitpunkt und in einem perfekten Gleichgewicht zwischen Säure und Zuckergehalt erntet, hebt die Eigenheiten der Rebsorte und des Anbaugebietes besonders hervor. Ebendarum, und um gleichzeitig eine wirkungsvolle Synergie zwischen Tradition und Innovation zu erhalten, findet auf unserem Weingut unmittelbar darauf das Keltern statt.

Empfehlenswert ist, vor dem Hintergrund der Tradition und unserem Hang zur „Vergangenheit“, ein Besuch der eigenen Weinkeller die vor 1830 erbaut wurden. Diese Keller beinhalten ein kleines Weinbaumuseum und werden derzeit zur Reifung unserer großartigen Rotweine genutzt die in slowenischen Eichenfässern lagern. Dort wurde schon in der Vergangenheit vinifiziert und Wein zur Reife geführt. Bereits im Jahr 1893, im Zuge der Produktionsausweitung, hat Alfonso Pietrantonj, Vorgänger des jetzigen Inhabers, die Kapazitäten merklich erhöht indem er zwei riesige Sammelbehälter mit einer Kapazität von zusammen 1402 Hektoliter 14 Meter unter dem bestehenden Straßenniveau eingelassen hat.

Weltweit einzigartig und wahrlich eine architektonische Glanzleistung der damaligen Zeit, sei dies ein Beweis für den mutigen und innovativen Geist des ehemaligen Inhabers Alfonso. Die Eigenheiten der Zisterne und ihre einmalige innere Auskleidung mit Kacheln aus Murano-Glas, sind perfekt erhalten und können dank des einfachen Zugangs gerne besucht werden.

Die Keller beinhalten interessante Zeugnisse der ehemaligen Schnapsbrennerei in der, dank Nicola Pietrantonj, übrigens erster Oenologe der Abruzzen mit einem Diplom der Regia Scuola di Conegliano Veneto von 1889, bis in das Jahr 1930 sehr feiner Aquavit gebrannt wurde.

Ihm und seinen Weinstudien, ist es zu verdanken, dass hier unternehmerische Schritte ausgeführt wurden, die sich bereits Mitte des 18. Jahrhunderts bewährt hatten. Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch die historischen Geräte des Weinbaus und zur Weinbereitung wie etwa eine erste Anpress- und Entrappungsmaschine (Anfang 20. Jh.) oder zwei majestätische Holzfässer aus dem Jahr 1700. Überquert man den häuslichen Garten, kommt man zum Hauptsitz der jetzigen Gesellschaft zurück, wo heutigentags alle anstehenden Arbeiten der Weinbereitung ausgeführt werden, zu denen naturgemäß der Ausbau, die Reifung sowie die Abfüllung und die Lagerung der Weine gehören.

Ferner befinden sich hier, in einem unterirdischen Keller, alte und faszinierende über hundertjährige Fässer, die, aus Eiche oder Nussbaum, zwischen 32 und 365 Hektoliter fassen und im Jahr 1870 von ansässigen Arbeitern erbaut wurden. Teilweise werden diese, dank sorgfältiger Pflege und entsprechender Aufbereitung, heute noch verwendet.

Neben dem Hauptgebäude steht der neue Weinkeller der auf moderne, bahnbrechende Technologien zurückgreift, sei es bei der Weinbereitung, der Abfüllung oder der Lagerung der Weine. Sollen die Weine doch schließlich einen entsprechenden Wert erhalten und einzigartig sein.

In diesem Zusammenhang waren die Investitionen für die Temperaturkontrolle innerhalb der verschiedenen Produktionsphasen, der Reifung und der Lagerung sehr wichtig. Unser Haus hat sich dazu entschieden Ausbau und Reifung der Weine in Eichenfässern mittlere und großer Maße auszuführen um die Eigenschaften der Rebsorten ihrer Herkunft nach unverändert zu belassen.